Berufsfeld «Bewegungs- und Tanzpädagogik»

Bewegung - Gesundheit - Freude
Das sind drei Stichworte, die das Berufsleben der Bewegungspädagogin BGB immer begleiten. Der Bewegungsberuf bietet viele Möglichkeiten, verschiedene Arbeitsbereiche im eigenen Umfeld zu schaffen.

Selber in Bewegung sein und andere begleiten
BGB Schweiz regelt die Ausbildungen über ein Level System. Bewegungstrainerinnen Level 1 BGB und Fitnesstrainer/-innen Level 1 BGB arbeiten vorwiegend mit gesunden Menschen. Diese Berufsabschlüsse erreichen Sie durch das Absolvieren der Basismodule aus dem modularen Baukasten der Fachlaubahn Bewegungs- und Gesundheitsförderung.

Bewegungspädagoginnen Level 2 und 3 BGB sind zusätzlich in der Sekundärprävention, in der Rehabilitation, in speziellen Therapieangeboten und in der Tanzpädagogik tätig. Bewegungspädagoginnen sind gewandt im Umgang mit Menschen - einzeln oder in Gruppen. Sie verfügen über ein ausgeprägtes Körpergefühl, sind bewegungsbegabt und haben ein Flair für Rhythmus und Musik. Der Bewegungsberuf kann als Erst- oder Zweitausbildung erlernt werden. Er ist ein typischer Frauenberuf, steht jedoch auch männlichen Interessenten offen.

Bis dato war der Beruf der Bewegungs- und Tanzpädagogin nicht staatlich anerkannt. Dies könnte sich in naher Zukunft ändern.

Der BGB Schweiz betreut zusammen mit Danse Suisse und mit dem Berufsverband der Zirkusartisten, FSEC, das Projekt "Bewegungs- und Tanzpädagogik". Die Verhandlungen mit dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation, SBFI, sind nun in die zweite Phase getreten. Bis Ende Jahr sollen die Dokumente für eine Höhere Fachschule in Bewegungs- und Tanzpädagogik sowie eine Höhere Fachprüfung für ehemalige Berufstänzer/-innen und Zirkusartisten und –artistinnen beim Bund beantragt werden können.

Bis die neuen staatlichen Abschlüsse bereit stehen, gilt nach wie vor das Levelsystem des BGB Schweiz. Der Beruf der Bewegungspädagogin kann in folgenden Berufsschulen, die dem BGB Schweiz angehören erlernt werden: